Dienstag, Mai 23, 2006

 

Hartz-IV-Kosten treiben Sachsen-Anhalt tiefer in Finanzkrise

http://www.mdr.de/nachrichten/meldungen/2928658.html



Die Unterbringungskosten für Langzeitarbeitslose treiben Sachsen-Anhalt noch tiefer in die Finanzkrise. Wirtschaftsminister Haseloff sagte der Mitteldeutschen Zeitung, er rechne für dieses Jahr mit Mehrausgaben von bis zu 100 Millionen Euro. Schuld seien die unerwartet hohe Zahl der Bedarfsgemeinschaften und die gestiegenen Energiepreise. Derweil will die Union die Hartz-Vier-Reform noch einmal ganz auf den Prüfstand stellen. Fraktionschef Kauder kündigte eine Arbeitsgruppe an. Die Experten sollen bis Herbst Vorschläge machen, wie die Kostenexplosion gestoppt werden kann. SPD-Arbeitsminister Müntefering hält eine Generalüberholung der Hartz-Vier-Reform dagegen für unnötig.


zuletzt aktualisiert: 23. Mai 2006 | 17:45
Quelle: MDR 1 RADIO SACHSEN-ANHALT

Michael Knuth
WEB: http://wa.michael-knuth.de


Comments:
So langsam scheinen unsere Politiker sich in ihrer Aussprache dem Jargon des Dritten Reiches zu nähern - demnach wohnen ALG II Empfänger nicht mehr, sondern sind untergebracht, oder werden durch Zwangsumzüge untergebracht.

Und wieder bedient man sich der Standartausrede für die steigenden Kosten - zu viele Bedarfsgemeinschaften, zu hohe Energiekosten. Liebe Politiker, weder wir als Bedarfsgemeinschaften noch die Energiekonzere haben Hartz IV auf den Weg gebracht, das wart ihr.

Zumindest für mich ist demnach die Schuldfrage eindeutig geklärt. Wie sollen nun die "Unterbringungskosten" gesenkt werden, werden wir in Lagern untergebracht mit einem EEJ im dazugehörigen Steinbruch?

Wenn ja, wäre Halberstadt - Zwieberge vielleicht eine kostengünstige Lösung, die unterirdischen Tunnel müssten nur durchgefegt werden und wären dann klar für "Unterzubringende".

Ich finde es schade, dass meine Landesregierung mich zu solch einem Sarkasmus treibt, denn normalerweise zähle ich mich nicht zur rechten Szene.
 
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