Sonntag, Juni 04, 2006

 

Polizei setzt Schlagstöcke, Tränengas und Fäuste ein

Schwere Ausschreitung bei Hartz-IV-Demo in Mitte

Ein Polizist holt aus, schlägt seine Faust in Richtung eines Demonstranten mit rotem Halstuch, der ein Plakat festhält


Gewalt-Szenen in Mitte. Am Rande der Groß-Demonstration gegen die Verschärfung der Hartz-IV-Gesetze kam es gestern zu schweren Ausschreitungen. Mit Schlagstöcken, Fausthieben und Pfefferspray ging die Polizei gegen 15.30 Uhr in der Tucholskystraße gegen Demonstranten vor, die aus dem 4000-Teilnehmer-Zug Farbbeutel auf Polizisten warfen. Ein paar junge Leute hatten Plakate entrollt, die länger als 1,50 Meter lang war - ein Verstoß gegen die Demoauflagen. Die Polizei forderte die Menge auf, die Plakate einzurollen. Als Antwort flogen Farbbeutel auf die Beamten.Eine Polizeisprecherin: "Ein Antikonflikt-Team versuchte vergeblich zu schlichten. Sowohl Demonstranten als auch Polizisten setzten Pfefferspray ein. Es kam zum Schlagstockeinsatz. Es wurde niemand verletzt, drei Personen festgenommen."

Mitveranstalter Martin Behrsing vom Erwerbslosen Forum Deutschland sagte hingegen, die Beamten seien wahllos mit Gewalt gegen junge und ältere Demonstranten vorgegangen. Es habe mehrere Verletzte gegeben.

Mai
Letzte Änderung: Sonntag, 4. Juni. 2006, 11:11 Uhr

Foto: ddp (Ein Polizist holt aus, schlägt seine Faust in Richtung eines Demonstranten mit rotem Halstuch, der ein Plakat festhält)

Quelllink: http://bz.berlin1.de/aktuell/berlin/060604/randale.html

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